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Besonders beim Heimspiel gegen Bad Nauheim konnte man den erneut durch zahlreiche Zugänge aus der DNL verstärkten Topfavoriten auf die Meisterschaft über 60 Minuten in Schach halten. Gestützt auf den starken Lucas DiBerardo im Tor, liess man hinten kaum was anbrennen und brachte mit schnellen Kontern die Nauheimer Abwehr von einer Verlegeneheit in die andere. Daß es nur 1:0 nach zwanzig Minuten stand, lag auch an drei Pfostenschüssen von Niklas Hildebrand und Leon Lilik.
Im Mitteldruck kamen die Wetterauer mit Wut im Bauch zurück, bissen sich aber an der Raumdeckung die Zähne aus. Erst ein abgefälschter Schuss nach Stellungsfehler eines Stürmers brachte den Ausgleich für den Favoriten durch Neuzugang Nico Bastian in Überzahl. In einem nun spannenden und packenden Spiel roch es nach erneuter Frankfurter Führung, doch ausgerechnet in eigener Überzahl leitete ein Fehler an der blauen Linie einen 2 gegen 0 Konter ein. Marc Michaelis bedankte sich mit der Führung gegen den chancenlosen DiBerardo.
Mit diesem 2:1 im Rücken erwarteten die roten Teufel im Schlußabschnitt wohl einen offensiveren Gastgeber. Doch geduldig wartete man diesmal auf Fehler des Gegners. Yannick Poloczek mit einem tollen Sololauf gegen drei Nauheimer sorgte für den Ausgleich und endlich nutzte auch Niklas Hildebrand seite x-te Chance zur hochverdienten 3:2 Führung. Während die Gäste immer nervöser wurden agierten die Young Lions immer sicherer. Als schon alle mit einem knappen Sieg der Frankfurter gerechnet hatte, schlug Michaelis erneut zu. Ansatzlos strich der Puck unhaltbar ins Tor.
Das Penaltyschiessen musste nun entscheiden. Während auf Nauheimer Seite nur Patrick Sattler den souveränen Lucas diBerardo überwinden konnte, vollstreckte Tim Ansink zweimal eisklat. Der erste Sieg gegen der Erzrivalen war unter Dach und Fach.
Bei den danach folgenden Auswärtsspielen in Berlin waren die Frankfurter das bessere Team und liessen in beiden Spielen nur sehr wenig zu. Umso ärgerlicher die 2:3 Niederlage und tags darauf der Punktverlust beim 3:2 Sieg nach Penaltyschiessen. In beiden Partien musste man je zwei Gurkentore hinnehmen, während einmal mehr zigfach der Pfosten im Weg stand. Hier zeichnete sich wieder einmal Niklas Hildebrand aus, der seine Pfostenschussquote auf 32 erhöhte!
Nach so vielen unnötigen Punktverlusten im Laufe der Saison ist der aktuell dritte Platz doch enttäuschend, auch wenn die individuelle Entwicklung der Spieler große Fortschritte macht.
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